Generisches NorLevo (Lenor - 72, NorLevo® equivalent)
Lenor - 72 ist ein hormonelles Mittel zur postkoitalen Empfängnisverhütung, das nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft verhindern kann. Als aktive Substanz wird das Gestagenderivat Levonorgestrel eingesetzt.
Die Pille danach muss so früh wie möglich, spätestens jedoch 72 Stunden nach dem ersten ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Sie wird zur Notfallverhütung eingesetzt, zum Beispiel nach einer Vergewaltigung oder wenn bekannt ist, dass ein anderes Verhütungsmittel versagt hat. Die Pille danach ist nicht zur regelmäßigen Empfängnisverhütung geeignet und stört den natürlichen Menstruationszyklus. Die Verhütungssicherheit der Pille danach nimmt ab, wenn diese öfters benutzt wird.
Die Wirkungsweise der Pille danach ist dominiert von ihrer ovulationshemmenden Wirkung. Zusätzlich wird eine Hinderung der Durchgängigkeit der Eileiter für Eizelle und Spermien diskutiert. Ob die Pille danach auch die Nidation bereits befruchteter Eizellen hemmt, ist noch unklar. Hat sich die Eizelle bereits in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet, kann die Schwangerschaft durch die Pille danach nicht mehr unterbrochen werden.
Die Lenor - 72 (Pille danach) ist im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern in Deutschland und Österreich nur auf Rezept erhältlich.
Dieses Produkt wird kommen zu Ihnen in 14-24 business days (kostenloser Versand weltweit)
0mg
| Menge | Preis | Preis pro Pille | Bereits Kunde Preis | Bonus | |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 | $30.00 | $15.00 | $27.00 | ---- | In den Korb |
| 4 | $35.00 | $8.75 | $31.00 | ---- | In den Korb |
| 6 | $39.00 | $6.50 | $35.00 | ---- | In den Korb |
Drug Medizinische Information
Präparate
In Deutschland wird ebenso wie in den meisten anderen Ländern seit einigen Jahren nur noch ein Präparat auf der Basis des Wirkstoffes Levonorgestrel, eines synthetischen Gestagens (Gelbkörperhormon), empfohlen.
Je nach Land sind unterschiedliche Produkte im Handel: Unofem/Duofem, NorLeva, Norlevo, Vikela, Postinor, Plan B (USA) und andere. Ferner enthalten die meisten Präparate heute nur noch eine einzige Tablette mit 1,5 mg Levonorgestrel. Früher wurden 2 Tabletten mit jeweils 0,75 mg Levonorgestrel gegeben. Für die Wirkung ist es unerheblich, ob die notwendige Dosis auf 2 oder nur eine Tablette aufgeteilt wird.
Bis vor einigen Jahren wurde Tetragynon (Handelsname), eine Kombination aus den Hormonen Östrogen und Gestagen, verwendet. Dieses Präparat ist jedoch nicht mehr empfehlenswert, da es mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden ist. Früher wurden gelegentlich auch vier Tabletten einer bestimmten Antibabypille verabreicht, da diese die gleichen Inhaltsstoffe aufwies. Diese Methode ist veraltet und sollte nicht mehr verwendet werden.
Juristische Sicht
In 17 europäischen Ländern ist die Lenor - 72 (Pille danach) ohne Rezept erhältlich. Da sie sobald wie möglich nach ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden sollte, ist es wichtig, dass Frauen sie schnell erhalten können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt aufgrund der guten Verträglichkeit des neuen Präparats, und weil eine ärztliche Untersuchung vor der Einnahme nicht nötig ist, die Lenor - 72 (Pille danach) rezeptfrei zugänglich zu machen. Frauen können damit ungewollte Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche vermeiden.
Österreich
Seit 2005 sind Liberalisierungsbestrebungen im Gange. Übergangsweise existiert eine "Notfallregelung" auf Länderebene, so dass in den östlichen Bundesländern die Apotheker im freien Ermessen das Präparat auch ohne Rezept aushändigen dürfen.
Während sich im Jahre 2007 die Grünen und die SPÖ eindeutig für eine Liberalisierung ausgesprochen haben, ist die FPÖ gegen die Aufhebung der Rezeptpflicht und die ÖVP ohne klare Stellung. Ein wichtiger Streitpunkt ist, dass durch die Aufgabe der Rezeptpflicht auch das Werbeverbot entfallen würde.
Schweiz
In der Schweiz ist die Lenor - 72 (Pille danach) seit November 2007 als eine einzelne Tablette zu 1,5 mg Levonorgestrel erhältlich (Handelsname NorLevo® Uno von Sandoz). Das Arzneimittel darf nur nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Apotheker abgegeben werden.
Dänemark
In Dänemark ist die Lenor - 72 (Pille danach) in jeder Apotheke frei erhältlich. Geführt wird sie unter dem Handelsnahmen NorLevo (1.5 mg Levonorgestrel).
Deutschland
Die Lenor - 72 (Pille danach) ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Obwohl sich der zuständige Ausschuss des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Jahr 2004 dafür ausgesprochen hat, die Pille danach auf der Basis des Hormons Levonorgestrel aus der Rezeptpflicht zu entlassen, wurde die Abgaberegelung nicht geändert. Um die Rezeptpflicht aufzuheben, müsste eine entsprechende Vorlage des Bundesministeriums für Gesundheit durch den Bundesrat verabschiedet werden. In den Jahren 2004 und 2005 wurde das Bundesministerium für Gesundheit in dieser Frage nicht aktiv. In der großen Koalition ist diese Änderung nicht Bestandteil des Koalitionsvertrages.
Frankreich
Hier ist die Lenor - 72 (Pille danach) seit Mitte der neunziger Jahre rezeptfrei erhältlich und wird außerdem seit kurzer Zeit an den Schulen von den dort ansässigen Krankenschwestern ausgegeben.
Griechenland
In Griechenland ist die Lenor - 72 (Pille danach) ebenfalls rezeptfrei und in jeder Apotheke erhältlich.
Großbritannien
In Großbritannien ist die Lenor - 72 (Pille danach) rezeptfrei erhältlich und wird auch in Schulen an Schülerinnen verteilt.
Niederlande
Anfang dieses Jahrhunderts schlossen sich die Niederlande der französischen Regelung an. Das Präparat ist rezeptfrei erhältlich.
Luxemburg
Seit Juli 2005 ist die Lenor - 72 (Pille danach) in Luxemburg ohne Rezept erhältlich.
USA
Die Lenor - 72 (Pille danach) kann in den USA rezeptfrei an Frauen über 18 Jahre abgegeben werden, für jüngere Frauen ist sie rezeptpflichtig.
Sichtweise der katholischen Kirche
Lange bevor von der WHO verbreitet wurde, dass die "Pille danach" wirkungslos sei, wenn der Eisprung bereits stattgefunden hat, und somit auch keine Befruchtung stattfinden könne, lehnte die katholische Kirche diese bereits mit der Begründung ab, das Leben eines Menschen beginne mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle und nicht erst mit der Einnistung, weshalb der Einsatz der Pille danach eine Tötung menschlichen Lebens darstelle. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass diese Begründung für die Ablehnung der "Pille danach" weiterhin stichhaltig ist (vgl. Fa Schering Deutschland; Editorial "Mechanism of action of emergency pills" von James Trussell, Princeton University, 2006). Die katholische Kirche hat sich im II. Vatikanischen Konzil für eine verantwortete Elternschaft ausgesprochen: "Hierbei (in der Aufgabe, menschliches Leben weiterzugeben und zu erziehen) müssen sie (die Eltern) auf ihr eigenes Wohl wie auf das ihrer Kinder - der schon geborenen oder zu erwartenden - achten; sie müssen die materiellen und geistigen Verhältnisse der Zeit und ihres Lebens zu erkennen suchen und schließlich auch das Wohl der Gesamtfamilie, der weltlichen Gesellschaft und der Kirche berücksichtigen. Dieses Urteil müssen im Angesicht Gottes die Eheleute letztlich selbst fällen" (Gaudium et Spes 50). "Über die wissenschaftlichen Fortschritte in der Erforschung von sicheren und moralisch einwandfreien Methoden, die den Eheleuten bei der Regelung der Kinderzahl helfen können, sollen die Menschen in kluger Weise unterrichtet werden" (GS 87; zitiert nach: Kleines Konzilskompendium. Sämtliche Texte des Zweiten Vatikanums. S. 501+547). Daher heißt es zur Kenntnis zu nehmen, dass die Pille danach mit Levonorgestrel ein Nidationshemmer ist und als solcher frühstkindliches Leben zerstören kann. Daher ist auch die Information in der von BZgA herausgegebenen Broschüre "sexyklopädie" falsch, dass die "Pille danach" nicht mehr wirke, falls es "bereits zur Befruchtung einer Eizelle gekommen" ist. Professor Trussel aus Princeton mahnt: "To make an informed choice, women must know", dass die "Pille danach" den Eisprung oder die Befruchtung verhindert, aber eben auch die Nidation eines befruchteten Eis in das Endometrium.
In Chile kam es laut Meldungen der KNA im September 2006 zu einer Krise der Regierungskoalition aus sozialistischer und christdemokratischer Partei, weil das von der sozialistischen Ministerin Maria Soledad Barria geführte Gesundheitsressort die Pille danach per Gesetzesverordnung umfassend freigegeben hatte. Christdemokratische Parlamentsabgeordnete kritisierten scharf, dass die "Notfallpille" ohne elterliche Erlaubnis kostenlos an Mädchen ab 14 Jahren abgegeben werden soll. Auch Vertreter der katholischen Kirche bemängelten, mit dieser neuen Normgesetzgebeung würde fahrlässig das Problem ungewollter Schwangerschaften verschärft statt gelöst. Sprecher des chilenischen Gesundheitsministeriums argumentierten demgegenüber, dass die Anzahl der Schwangerschaften im jugendlichen Alter beständig steige und man dringend wirksam gegen die dementsprechend hohe Anzahl von heimlichen und gesundheitsgefährdenden Dunkelziffer-Abtreibungen einschreiten müsse. Das gehe nur mit für jede junge Frau erreichbaren und unkompliziert gestaltetem Zugang. Die zuvor geltende Gesetzeslage hatte eine kostenfreie Ausgabe der "Notfallpille" nur nach einer Vergewaltigung vorgesehen. Im Land zeichnet sich gegenwärtig ein "Kulturkampf" ab, bei dem Bürgermeister der rechten Oppositionsparteien in ihrem Einflussbereich verhindern wollen, dass die Pille danach entsprechend dem neuen Gesetz ausgegeben wird. Ein solches Vorgehen wurde seitens der Opposition angekündigt.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Pille_danach)
Warenkorb
Keine Artikel im mein Warenkorb
Bestellen Gesamt:
$0.00
Hilfe
RUFEN SIE UNS JETZT:
US +1-800-961-9640
UK +44-800-047-0958
Mo-Sa. 11.00-19.00 Uhr (CET)









100% sicher & bewachte